MOOC’s

Was sind MOOC’s (Massive Open Online Courses)?

MOOC’s sind kostenlose Online-Kurse, die meist von Universitäten oder anderen Bildungseinrichtungen angeboten werden. Sie dauern meist 3 – 6 Monate und entsprechen dem universitären Standard. Bei einigen kann man durch eine Teilnahme mit anschließender Prüfung sogar Punkte für die universitäre Ausbildung sammeln.

Was bedeutet das „Massive“? Das heißt, das schon mal tausend Teilnehmer oder mehr bei so einem MOOC mitmachen. Die Grenze für die Anzahl der Teilnehmer bildet das Environment des Veranstalters.

Die Zusammenstellung la ist meist ähnlich. Wöchentlich erhalten Sie ein Aufgabenpaket, bestehend aus einigen Videos, in denen der Stoff vermittel wird, einem Quiz und weiterführenden Informationen. Alle Teilnehmer können sich in einem eigens angelegten Forum zum Inhalt der Lektionen austauschen.

Hier einige Anbieter:

  • iversity.org
  • udacity.com
  • coursera.com
  • Stanford University …

Versuchen Sie es – nehmen Sie an einem MOOC teil. Oil Viele Angebote werden in Englischer Sprache gehalten, es gibt aber auch einige Deutsche:

MOOCen gegen chronisches Aufschieben


 

Gestatten Sie mir eine persönliche Anmerkung.

Ich möchte über den außergewöhnlichsten MOOC, Brand an dem ich je teilgenommen habe, berichten. Ich gebe Ideas zu, ich war nur Zuschauer, nicht aktive Teilnehmerin. Es geht um Design-Grundlagen und auch hier hatte der MOOC die typische Struktur: cheap jerseys Video, Aufgaben, Forum und zusätzlich eine Facebook-Gruppe (https://www.facebook.com/groups/design1o1/).

design_101

(Link: https://iversity.org/my/courses/design-101-or-design-basics/lesson_units)

 

Doch die Gestaltung der Videos, Aufgabenseiten und sogar die Aufgaben selbst haben mich schlichtweg umgehauen.

Ich hatte wholesale jerseys eine akademische Abhandlung zum Thema Design erwartet, mit den grundlegenden Gesetzen und Richtlinien. Weitaus gefehlt.

Es gab jeden TAG (!) ein künstlerisches Video und ein 5-10-seitiges super gestaltetes PDF-Dokument und jeden Tag einen Aufgabe praktischer Natur.

Hier mal ein Screenshot der 1. Lektion:kap1-design101

Die Aufgaben begannen mit „Mach ein Foto von Dir in Deiner Lieblingsumgebung“ oder „Falte ein Origami und präsentiere es in cheap nba jerseys seiner natürlichen Umgebung“, „Bastle ein Notizbuch“, „Koche Dein Lieblingsessen und präsentiere es, wie Du es am liebsten genießt“  usw.

Jeden Tag. Sie werden verstehen, warum ich nur stiller Teilhaber war …

Das Layout allein führte zu einer täglichen Vorfreude auf die neue Lektion, einfach weil sie so schön anzusehen war. Doch was dann folgte war schlichtweg überwältigend.

Jeder aktive Teilnehmer sendete Fotos seiner Kunstobjekte wholesale mlb jerseys – tausende! Die kreative Energie dieser Einsendungen war praktisch spürbar. Am Ende wurde aus den Kunstobjekten eine Ausstellung zusammen gestellt, die durch die europäischen Hauptstädte wandert.

Doch was passierte, als der Kurs zu Ende war?

In der Facebook-Gruppe häuften sich die Einträge wie „Was mach Ihr denn jetzt so den ganzen Tag, wenn es keine Aufgaben mehr zu lösen gibt?“ oder „Ich habe mich zu einem anderen Design-Kurs angemeldet. Der ist langweilig.“

Und dann passierte es: einige Gruppenmitglieder stellten sich selbst Aufgaben und veröffentlichten diese in der Gruppe. Andere griffen die Aufgabe auf und erledigten sie ebenfalls usw. Die Gruppe ist noch immer aktiv, 2 Monate nach Kursende.

Ist das nicht das Ziel einer jeden Ausbildung – die Teilnehmer zum eigenen Handeln zu befähigen? Wenn sich dann, nach Abschluss des MOOC’s, noch eine Eigendynamik entwickelt, kann ich nur sagen: Klassenziel erreicht!

 

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